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Protesttag „Wir werden laut und reißen Mauern ein für Inklusion“

Am 7. Mai fand von 15 bis 18 Uhr an den Rathausarkaden und in der Fußgängerzone Breite Straße ein bunter Protesttag mit vielen Aktionen statt. Das Motto lautete: „Inklusion ist Menschenrecht! Laut werden gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Teilhabe.“

Viele taube Besucherinnen und Besucher waren dabei. Auf der Bühne gab es zahlreiche „laute“ Redebeiträge, unter anderem von den Sozialelchen (Wolf-Asmus Wittke), Budget Assistent (Helmut Müller-Lornsen), der Partei Die Linke, dem Behindertenbeirat sowie Inklusion OH (Martina Scheel) und weiteren Beteiligten. Herr Offenborn vom Behindertenbeirat Lübeck forderte weniger Bürokratie bei Anträgen für Gebärdensprachdolmetschende. Komplizierte Verfahren sollen vereinfacht werden, damit taube Menschen schneller und leichter Unterstützung erhalten. Dafür gab es viel Applaus. Außerdem gab es einen Rollstuhl- und Behindertenparcours, eine Suppenküche aus Ratzeburg sowie verschiedene Info- und Proteststände. Den Abschluss der Veranstaltung bildete das symbolische Einreißen einer Mauer aus Barrieren. Vor Ort übersetzte eine Gebärdensprachdolmetscherin die gesamte Veranstaltung.

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