Am 3. Juli trafen 8 gehörlose Radfahrer/innen, (3 aus Lübeck, 4 aus Hamburg und 1 aus Kiel) am Hauptbahnhof Lübeck ein. Der Organisator Norik begrüßte uns und wünschte uns eine gute Fahrt. Wir radelten auf dem Radweg in Richtung Bad Schwartau, an den bekannten Schwartauer Werke (Konfitürenhersteller) vorbei, man kann die Symbolsäule mit Logo von oben im Himmel sehen. Weiter Radweg nach Lübeck-Dänischburg, IKEA, Parkplatz Pöppendorfer Lager, Pavillon auf den Parkplatz in Forst Waldhusen, am Standbild der Erinnerungstafel für das Lager steht leider verwahrlost und verwildert aus. In den Jahren 1945-1951 waren 1 Mio Menschen in das Durchgangslager und die Zuflucht gekommen. In Travemünde machten wir erstmals Pause im Café Junge mit schönem Blick auf viele Schiffe und Luxusgebäuden und unterhalten uns gemütlich. Dann radelten wir weiter über die Brodtener Steilküste, das "Haus Seeblick" steht ganz nah am Steilufer und droht sich vor dem Absturz und wird aus Sicherheitsgründen und Gefahr abgerissen müssen. Weiter über Niendorf nach Timmendorfer Strand, wo wir Pause im Eiscafé Tongutti machten und genoßen die Ruhe bei leckerem Eis. Von Timmendorfer Strand zurück in andere Richtung zum Bahnhof Travemünder Strand. Zum Glück sind wir gleich in den Zug eingestiegen. Es war eine schöne Radtour mit guter Laune und das Wetter hat gut mitgespielt. Vom Start Radtour Lübeck nach Timmendorfer Strand und zurück Travemünde sind wir 43 km geradelt. Vielen Danke an den Lübecker Norik, der die Radtour gut organisiert hat.
Bericht: Ulrike Jarmers

Die AG "Gehörlosengeld in Schleswig-Holstein" des Gehörlosen-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. hat sich in der letzten Zeit verstärkt um die Öffentlichkeitsarbeit gekümmert und nun mehrere Kanäle eingerichtet, über die man uns erreichen und den aktuellen Stand unserer Arbeit verfolgen kann. Ihr erreicht uns wie folgt:
Moin, Moin!
Der Lübecker Gehörlosenverein organisierte zum ersten Mal das Blitz-Turnier. Das Blitzturnier bedeutet: Spielsystem: Jeder spielt gegen jeden Spieler bei Zeitbegrenzung von 15 Minuten in Gruppe A und Gruppe B. Um 10.30 Uhr eröffnete der Petanque-Leiter Michael Mittmann das Blitzturnier. 13 TeilnehmerInnen spielten mit Spass und Spannung mit. In der Mittagspause gab es Grillfleisch und Bratwürste und verschiedene selbstgemachte Salate. Dann wurde das Petanque weiter bis zur Halbfinale und Finale gespielt. Das war eine große Spannung, wer siegte. Monika und Norik schafften die Halbfinale, Die Finale gewann Norik, herzlichen Glückwunsch. Es war ein toller Tag und das Wetter meinte gut mit uns..
Die Dräger-Stiftung startete den Wettbewerb „Demokratie bewahren und entwickeln". Gemeinnützige Vereine, Institutionen, Initiativen, Schulen und Universitäten Lübeck und Umgebung konnten sich mit Ideen, Konzepten und Projekten zum Thema Demokratieförderung bewerben. Die Dräger-Stiftung will mit dem Wettbewerb Impulse für die Gestaltung des demokratischen Miteinander setzen.Anlass ist das 50. Jubiläum der Stiftung. Insgesamt gab es 87 Bewerbungen. Wir haben uns mit unserem Projekt „Politik verstehen - Wählen gehen" beworben. Vom Vorstand der Dräger-Stiftung erhielten wir eine positive Nachricht. Die 4 köpfige Jury hat unseren Projektantrag ausgewählt. Wir waren eines von nur 14 prämierten Projekten. Die 14 besten Beiträge wurden im Rahmen eines Festaktes im Audienzsaal des Lübecker Rathauses geehrt. Die Höhe der Fördersumme 6000.00 EURO: Wir (Gaby, Gudrun, Hardy, Irene, Kirsten) waren dabei. Nach der Begrüßung durch Dr. Stefan Dräger hielt der Ex-Bundespräsident Joachim Gauck eine interessante Laudatio. Bei der Ehrung wurde ein Gruppenfoto von der Dräger-Stiftung mit uns und Herrn Gauck und Herrn Dräger aufgenommen. Unser Projekt „Politik verstehen - Wählen gehen" wurde von Allen gelobt und für die politische Bildung als wichtig anerkennt. Nach dem Festakt gab es im Foyer des Rathauses einen Imbiss und viel Austausch und Kontakte mit anderen Preisträgern
Am 22. Mai 2024 trafen wir mit 11 Teilnehmer*innen aus Lübeck, Kiel und Hamburg im Hauptbahnhof Hamburg und fuhren mit dem Zug nach Munster. Dort gingen wir ca 1,6 km zum Panzermuseum. Auf ca. 10.000m² zeigt das Panzermuseum über 150 Großgeräte, Panzer, Geschütze und ungepanzerte Fahrzeuge von 1917 bis heute. Eine sehr umfangreiche Sammlung von vorwiegend deutschen, aber auch ausländische Panzern (DDR, USA, England, Korea, Isreal u.a.) Nach dem Eintritt in die riesengroße Halle staunten wir die so viele verschiedenen Panzer und standen zum ersten Mal vor Panzer in der Nähe. Wir waren sehr interessiert an der Geschichte und der Technik. Besonders war der Panzer aus Israel sehr lang (10 m x 4 m). Bizarrer Weltkriegsfund 2014 in Euskirchen, bei Erdarbeiten sind 2014 Teile eines Panzers aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Der Rundgang dauerte ca 2 Stunden, ohne zu hetzen. Im Anschluß gingen wir ca 600 m zum Wassermühle-Cafe zum entspannenden Unthaltungsnachmittag bei Kaffee und Torte/Kuchen. Für seine gute Organisation danken wir Michael herzlich.