Unsere traditionelle Vereins-Weihnachtsfeier fand im AWO-Treff Vorwerk-Falkenfeld statt. Auch wenn der sonst von der AWO aufgestellte Weihnachtsbaum fehlte, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Leider konnten mehrere Mitglieder aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen - sehr schade. Nach der herzlichen Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Gaby wurde das reichhaltige und sehr leckere Mittagsbuffet eines Caterings eröffnet und gemeinsam genossen.
Im Anschluss blickten Gaby und Kirsten auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Dabei wurden alle engagierten Helfer*innen für ihre Unterstützung mit kleinen Aufmerksamkeiten geehrt. Auch die Mitglieder des Vorstands erhielten als Dankeschön ein kleines Geschenk. Für viel Unterhaltung sorgte anschließend Ulrike mit einem Ratespiel: Es galt zu schätzen, wie viele Figürchen sich in einem durchsichtigen Kasten befinden. Gerlind lag mit ihrer Schätzung richtig und gewann den ersten Platz. Danach folgten mehrere lustige Gesellschaftsspiele, die für viel Spaß und herzhaftes Lachen sorgten. Zwischendurch gab es selbstgebackene Kuchen und Kaffee. In gemütlicher Runde klang die Weihnachtsfeier schließlich aus.
Alle Teilnehmenden fuhren mit einem Lächeln nach Hause – es war eine rundum gelungene und stimmungsvolle Weihnachtsfeier.

Am 29. November 2025 trafen sich 17 Mitglieder und ein Gast der Petanque- und Rommé-Abteilung aus Lübeck, Hamburg, Mölln und Kiel in Mölln. Drei weitere Mitglieder konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Nach der Ankunft gingen wir ins Restaurant „N°2 Pietro am Seegarten“. Dort verbrachten wir eine gemütliche und unterhaltsame Mittagszeit bei leckerem Essen.Als kleine Aufmerksamkeit erhielten alle Anwesenden eine Kugel mit Schokolade.. Im Anschluss gab Michael Mittmann die Ergebnisse der Einzel- und Doublette-Punktspiele 2025 bekannt.
Öffentliche Veranstaltung zur Pflege in Lübeck
Am 16. November 2025 lud die Frauenbeauftragte des Gehörlosen-Verbandes Schleswig-Holstein e. V., Urte Möller, zu einem Workshop ins Kieler Gehörlosen-Zentrum ein. Die taube Dipl.-Sozialpädagogin Stephanie Raith-Kaudelka aus Berlin leitete den Workshop. 17 Frauen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin nahmen teil, darunter drei aus Lübeck.
Am 9. November 2025 – einem besonders bedeutsamen Datum der Geschichte – traf sich unsere Gruppe mit rund 20 Teilnehmer*innen um 11 Uhr im Foyer des Willy-Brandt-Museums. Unter ihnen waren auch acht Taube Personen und ein Gebärdensprachdolmetscher. Zu Beginn erzählte die Stadtführerin kurz aus dem Leben von Willy Brandt. Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde es für den jungen Herbert Frahm gefährlich. Um sich vor den Nazis zu schützen, nahm er den Namen Willy Brandt an und floh nach Norwegen. Dort setzte er sein politisches Engagement fort. Anschließend begann der zweistündige Rundgang zu „Orten der Demokratie“ in Lübeck. Eine wichtige Station war das Johanneum, das Willy Brandt von 1927 bis 1933 besuchte. In dieser Zeit engagierte er sich in einer sozialistischen Jugendgruppe – ein erster Schritt auf seinem späteren Weg als Kämpfer für Demokratie und Freiheit. Weitere Stationen führten uns zu Orten und Straßen, an denen Persönlichkeiten wirkten, die für demokratische Werte einstanden: die Julius-Leber-Straße, die Fleischhauerstraße, der Rathausmarkt und schließlich die Gerade-Querstraße. Der Rundgang machte sichtbar, wie viele Spuren des demokratischen Engagements in Lübeck bis heute im Stadtbild erkennbar sind – und wie wichtig es ist, sich dieser Geschichte immer wieder bewusst zu werden.
Ángela ist gehörlos, Héctor hört. Sie sind ein junges, glückliches Paar und erwarten ihr erstes Kind – ein Mädchen namens Ona. Doch je näher die Geburt rückt, desto größer wird Ángelas Sorge: Wie kann sie in einer hörenden Welt Mutter sein? Wird Ona hören oder gehörlos sein wie sie? Der Film „Sorda – Der Klang der Welt“ zeigt mit viel Gefühl und Ehrlichkeit, wie Ángela und Héctor mit Ängsten, Barrieren und Missverständnissen umgehen – und wie stark ihre Liebe dabei bleibt.